News vom 06.08.2010
Regierung bestreitet Raketenabschuss aus dem Sinai
Nun hat Ägypten offiziell bestritten, dass die Raketen, die auf die jordanischen bzw. israelischen Urlaubsorte Akaba und Eilat abgefeuert wurden, von der ägyptischen Halbinsel Sinai kamen. Mohammed Abdul Fadil Schuscha, Gouverneur der Provinz Süd-Sinai sagte am Dienstag dieser Woche gegenüber der Nachrichtenagentur dpa „Sollen die Medien behaupten, was sie wollen.“ Weiter berichtete der Gouverneur, dass das besagte Grenzgebiet zwischen Ägypten, Jordanien und Israel sehr gebirgig, sodass es „keinen Sinn macht, dort Raketen von dem Typ abzuschießen, der (in den Berichten) erwähnt wurde.“
Der Raketenbeschuss soll von Extremisten verübt worden sein. In Akaba kam dabei ein Taxifahrer um Leben, während fünf weitere Menschen verletzt wurden. Vier weitere Raketen vom Typ Grad gingen über Akaba, Eilat und dem Roten Meer nieder. Sie richtete jedoch keinen Schaden an. Israelische und jordanische Sicherheitskräfte sind sich einige, dass die Raketen von Ägypten aus abgefeuert worden sein müssen.



