Alexandria im Ägypten-Lexikon

Es ist – zumindest von der Größe her – die Nummer zwei der Städte in Ägypten: die Rede ist von Alexandria. Hier wohnen immerhin noch 3,5 Millionen Ägypter. Allerdings, so heißt es offiziell, ist die Stadt im Sommer so beliebt bei Touristen aber auch bei Einheimischen, die sich im Land der Ägypter einen Kurztrip gönnen, dass dort die Zahl der Einwohner zumindest für ein paar Monate bis auf das Doppelte ansteigt. Um mehr Raum für die Urlauber zu machen und gleichzeitig auch ein wenig Abwechslung zu haben ziehen die eigentlichen Bürger von Alexandria dann oft für mehrere Wochen oder Monate aus der Stadt und leben für diesen Zeitraum am Strand nicht weit weg von der Stadt. So können sie sich durch das Vermieten von Quartieren auch nebenbei noch etwas hinzuverdienen. Wenig los ist dagegen im restlichen Jahr. Vor allem wenn der sehr sehr kalte Winter kommt ist hier wenig geboten. Ansonsten sorgen hier der Basar und die zahlreichen Moscheen für einen sehr belebten Alltag. Die Zahl der Moscheen in Alexandria ist unendlich, sie sind nicht nur staatlich, sondern häufig auch im Besitz von Privatpersonen und meistens sehr individuell aber immer wieder interessant gestaltet. Bekannt ist Alexandria aber nicht nur durch ihre vielen Moscheen und weiteren Bauwerke. Auch aus dem Geschichtsbuch dürfte sie dem ein oder anderen ein Begriff sein. Schließlich hat Alexander der Große die Stadt gegründet und ihr auch den Namen gegeben, zudem wurde die Stadt früher von Kleopatra regiert. Und wer sich mit dem Thema „Filme“ beschäftigt, der müsste Alexandria eigentlich auch gut kennen. Dort finden jedes Jahr große Filmfestivals statt.



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