Bevölkerungsentwicklung im Ägypten-Lexikon

Experten sprechen von einer regelrechten Explosion wenn es um die Bevölkerungszahlen der letzten Jahre in Ägypten geht. Pro Jahr erhöht sich die Zahl der Ägypter um etwa zwei Prozent. Angefangen im antiken Ägypten, wo etwa vier Millionen Menschen lebten bis hin zu heute. Aber gehen wir darauf etwas näher ein: Während zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur 2,5 Millionen Menschen im Land der Pharaonen lebten, so waren es einhundert Jahre später schon zehnmal so viele. In einer Statistik vom Jahr 2000 wurden fast 68 Millionen Menschen gezählt. Die Zahl der Ägypter ist also erneut deutlich angestiegen. Die meisten davon wohnen in Kairo. Die Stadt bietet etwa acht Millionen Menschen ein Zuhause. Zweitgrößte Stadt ist Alexandria mit vier Millionen Einwohnern, dahinter folgen Giseh, Sues, Luxor und kleinere Städte.

Touristen und Einheimische in Ägypten

Vor allem Touristen-Orte ziehen nicht nur viele Urlauber, sondern auch die einheimischen Menschen an, da hier leichter Arbeit zu finden ist. Es ist somit kein Zufall, dass fast 50 Prozent der Ägypter in der Stadt lebt. Nahezu ganz Ägypten ist ägyptisch. Wie man diesen Satz verstehen darf? Ganz einfach. 97 Prozent der Menschen, die in Ägypten leben, sind auch wirklich Ägypter. Ansonsten handelt es sich um Nubier oder arabisch sprechende Nomaden sowie ein paar einzelne Berberstämme in der libyschen Wüste. Gesprochen wird in der Regel arabisch, das ist auch die Amtssprache, also die offizielle Sprache. Auf der Straße hören Sie allerdings, natürlich nur wenn Sie sich mit der Sprache Ägyptens näher beschäftigt haben, eine Mischung aus dialekthaltigem ägyptisch und ägyptisch-arabischem Sprachmischmach.


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Text (c) 2017: C. H.

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