Fauna im Ägypten-Lexikon

Ein Besuch in Ägypten lohnt sich nicht nur für Sonnenanbeter, Kulturbegeisterte oder die klassische Forschernatur. Auch wer sich für Tiere interessiert ist in dem Land genau richtig. Zwar ist die Artenvielfalt aufgrund des Klimas im Vergleich zu anderen Gebieten der Erde relativ gering. Die wenigen Tiere aber, die in Ägypten zu finden sind, haben es in sich. Im Nildelta beispielsweise finden sich, ähnlich wie auch in den Bergen Ägyptens, der Wüstenfuchs, das Wildschwein, der Steinbock oder auch die Wildkatze. In den trockenen Bereichen, also den Wüsten, können sie dagegen Skorpione, Schlangen, Echsen und andere Reptilien beobachten. Auch Gazellen und Mäuse sind bei genauem Hinsehen zu enttarnen. Haus- und Nutztiere sind vor allem in der Nähe von Siedlungen oder bewohnten Gebieten zu finden. Dazu zählen Schafe, Ziegen, Esel und auch Kamele. Die früher in Ägypten häufig anzutreffenden Nilpferde gibt es übrigens mittlerweile kaum noch in freier Wildbahn. Sie sind höchstens noch im Zoo zu betrachten. Stattdessen können sich Hobbybiologen auf hunderte von verschiedenen Fischen und anderen Wasserbewohnern freuen. Und wer seinen Blick etwas nach oben richtet, der kann auch verschiedene Vögel beobachten. Denn Ägypten ist nicht nur für seine Unterwasserbewohner bekannt, sondern auch für die „Flugtiere“ in der Luft. Neben Greifvögeln wie Alder oder Greif gibt es auch Kraniche, Pelikane und Flamingos. Auch unsere heimischen Zugvögel starten regelmäßig im Winter ab in den Süden, nämlich nach Ägypten und Co. Aber keine Angst: im Frühjahr kommen unsere gefiederten Freunde wieder aus dem Pyramidenland zurück – zumindest für ein halbes Jahr, bevor die Reise erneut startet.



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