Kairo im Ägypten-Lexikon

Ägyptens Hauptstadt Kairo ist zugleich die größte Stadt im Land der Pyramiden. Hier leben und arbeiten fast 8 Millionen Menschen, so viele wie in keiner anderen Stadt auf dem afrikanischen Kontinent. Eine genaue Zahl der Menschen, die in Kairo leben, ist allerdings nicht bekannt, bei dem Wert „8 Millionen“ handelt es sich nur um Richtwerte, die exakt gar nicht nachgeprüft werden können. Was allerdings nachgeprüft werden kann, weil es eindeutig heraus sticht: Industrie und Handel sind in Kairo ganz besonders stark vertreten hier zu finden sind die Zement-, Schuh-, Textil- und Druckindustrie sowie die Metallproduktion und Möbelherstellung. Auch Tabakwaren werden in Kairo in großem Maße gefertigt. Ebenfalls viel Geld kommt durch den Tourismus und die Institutionen in die Säckel der Stadt, die auf den Fremdenverkehr angewiesen ist. Dennoch gibt es in Kairo ein großes und immer gravierender werdendes Arm-Reich-Gefälle. Soll heißen: die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und problematischer. Ein Grund dafür ist die hohe Arbeitslosigkeit – etwa ein Drittel der Menschen, die in Kairo zu Hause sind, lebt unter der Armutsgrenze, Tendenz steigend. Auch Krankheiten wie die Cholera sind in vielen Stadtteilen Kairos weit verbreitet, da es hier in Sachen Hygiene an allen Ecken und Enden fehlt. Das ist aber nur die eine Seite Kairos. Die andere Seite ist prunkvoll, kulturell ansprechend und für Touristen höchst amüsant. Hier reihen sich Denkmäler, Museen, Theater und anderen Highlights aneinander. Außerdem gibt es in der Altstadt viele alte, heute höchst selten gewordene Bauwerke aus dem Islam zu bewundern.



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