Klima im Ägypten-Lexikon

Jedes kleine Kind weiß bereits, dass es in Ägypten extrem heiß ist. Jemanden zu finden, der mehr über das Klima des Landes weiß wird jedoch schwierig, da sich im Einzelnen nur wenige Personen damit befassen. Deshalb bekommen Sie an dieser Stelle einen kleinen Einblick in die nicht ausschließlich extrem heißen, sondern auch etwas kühleren Gegenden von Ägypten. Generell gibt es in Ägypten sehr wenige Niederschläge, es treten je nach Jahreszeit sehr unterschiedliche bis starke Schwankungen, was die Temperatur angeht, auf. Die Höchstwerte klettern im Juli auf bis zu 42 Grad, allerdings trägt die geringe Luftfeuchtigkeit von nur 30 Prozent dazu bei, dass die Hitze besser erträglich wird. Wenn bei uns Winter ist, also im Januar beispielsweise, können sich die Ägypter tagsüber auf Werte zwischen 20 und 30 Grad freuen. Allerdings sinken die Temperaturen auch nachts deutlich. Besonders kalt ist es in Ägypten übrigens im Sinai-Gebirge. Hier sind in kalten Winternächten sogar Temperaturen um den Gefrierpunkt möglich, im Sommer gibt es aufgrund der Höhe bis zu 30 Grad. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 30 oder 40 Prozent. Milde Winter mit Werten nicht unter 20 Grad findet man dagegen an den Küstenstreifen am Roten Meer. Die Sommer sind hier sehr heiß bei 38 bis 40 Grad. Niederschläge kommen nur 3 Tage im Jahr maximal vor. Weiter mit dem oberen Niltal, das sowohl von Wüsten als auch von Oasen geprägt ist. Heißt im Klartext: Werte von 5 Grad in der Nacht wechseln sich mit Temperaturen um bis zu 22 Grad am Tag im Winter und über 50 Grad am Tag bei Hitzewellen ab. Ähnliche Temperaturen gibt es auch an der Mittelmeerküste und dem unteren Niltal. Was an der Mittelmeerküste jedoch auffällt: hier sind die Niederschläge weitaus häufiger. Bis zu 30 Regentage pro Jahr sind keine Seltenheit.



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