Leuchtturm von Pharos im Ägypten-Lexikon

Die Pyramide von Gizeh, die Zeusstatue des Phidias, der Artemis Tempel, das Grabmal von Mausolos, der Koloss von Rhodos und die Hängenden Gärten. Sie alle gehören zu den Sieben Weltwundern. Und natürlich nicht zu vergessen: der Leuchtturm von Pharos kurz vor Alexandria. Er wurde gebaut um - wie für einen Leuchtturm üblich - Schiffen den Weg zu zeigen. Allerdings stach er zur damaligen Zeit besonders heraus, weil er nach den neuesten technischen Erkenntnissen entstand. Gelegen war der Leuchtturm auf einem viereckigen Platon. Außerdem hatte er eine Höhe von rund 140 Metern. Bis zu 80 km konnte er so in Richtung Meer leuchten, eine für damalige Zeit besonders beachtliche Leistung. Erbaut wurde der Turm im Jahr 332 v. Chr. er galt auch lange Zeit nach seiner Entstehung noch als Musterbeispiel und Vorbild für zahlreiche andere Bauwerke und war aufgrund seiner Größe so etwas besonderes dass er Bestandteil der sieben Weltwunder wurde. Allerdings war die Lebensdauer des Leuchtturms von Pharos nur von kurzer Dauer. Schuld daran war ein Erdbeben. Bereits im 14. Jahrhundert waren die Überreste dieses überdimensionalen Bauwerkes schon fast nicht mehr vorhanden. Natürlich ist der Leuchtturm von Pharos im Vergleich zur heutigen Zeit im Grunde keine Besonderheit, wenn man Wolkenkratzer und Türme von heute betrachtet, die wesentlich höher gebaut sind. Zur damaligen Zeit galt der Leuchtturm allerdings als das höchste Gebäude auf der ganzen Welt. Somit ist er in der Liste der sieben Weltwunder durchaus zu Recht verzeichnet. Nähere Informationen über die sieben Weltwunder finden Sie im Internet unter anderem auf folgender Seite: www.die-Weltwunder.de/leuchtturm.



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