Luxor im Ägypten-Lexikon

Luxor ist nicht nur die Stadt der Paläste, übersetzt heißt es auch dasselbe. Vor allem antike Schätze sind es, die das auch als früheres Theben bekannte Örtchen mit heute immerhin knapp 500.000 Einwohnern aufweisen kann. Deshalb unternehmen vor allem Geschichtsinteressierte, aber auch Studentengruppen oder Exkursionsbegeisterte dorthin viele Fahrten. Tempel und Grabstätten sind in diesem Bereich Ägyptens bei weitem keine Seltenheit. Am bekanntesten und gleichzeitig beliebtesten ist allerdings das Tal der Könige. Hierbei handelt es sich tatsächlich um ein Tal. Darin wurden früher die Pharaonen begraben. Howard Carter, ein bekannter Forscher, hatte das Tal in den 1920er Jahren diese Gräber entdeckt und mitsamt den Grabbeigaben ausgeräumt, sodass auch heute noch zahlreiche Schätze aus früheren Zeiten bekannt und vorhanden sind. Darunter wurde auch das weltbekannte Grab des Tutanchamun gefunden. Wer sich dafür interessiert, kann im Ägyptischen Museum mehr darüber erfahren. Aber auch zahlreiche Tempel können Sie in Luxor bestaunen. Eine Auskunft darüber finden Sie in speziellen Reiseführern, die auch näher auf die einzelnen Bauwerke eingehen, was hier aus Platzmangel nicht möglich ist. Die Zahl der Tempel und Sehenswürdigkeiten in Luxor ist schlicht und einfach zu groß. Luxor liegt übrigens etwa in der Mitte Ägyptens, also südlich von Gizeh. Auch hier ist die Landwirtschaft wiederum stark vertreten mit dem Anbau von Zuckerrohr und anderen Produkten. Den Tourismus darf man natürlich auch hier nicht vergessen, wobei zwischen Forschern und historisch Interessierten und Urlaubern, die lediglich die Landschaft und den besonderen Flair von Luxor genießen, unterschieden werden muss. Besonders empfehlenswert aus Sicht von Reiseexperten sind Nilkreuzfahrten, die zum verweilen in der Stadt für ein paar Tage einladen, aber auch andere Orte Ägyptens näher beleuchten



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