Pyramiden im Ägypten-Lexikon

Was wäre das Land der Pyramiden ohne seine Pyramiden. Nichts. Nicht einmal seinem Namen, geschweige denn dem schon seit langem so weltbekannten Image würde Ägypten dann gerecht werden. Kein Wunder also, dass die Pyramiden Ägyptens ein besonderer Anziehungspunkt sind. Nicht nur zu den berühmtesten aller Pyramiden, sondern zum berühmtesten Bauwerk der Welt hat es die Cheops-Pyramide bereits geschafft. Gebaut wurde sie um knapp 3000 v. Chr. Das Besondere an der Cheops-Pyramide ist nicht nur, dass sie schon seit so vielen Jahrtausenden besteht, sondern auch dass sie ursprünglich 146 Meter hoch war und heute immerhin noch knapp 140 Meter misst. Übrigens: die Grundfläche der Pyramide beträgt 230 mal 230 Meter. Ein kleiner „Fisch“ ist dagegen die Mykerinos-Pyramide, die gerade einmal 62 Meter hoch ist. Nachdem alle sieben Weltwunder, wie der schon genannte Leuchtturm von Pharos, inzwischen nicht mehr existieren, sind die Pyramiden von Ägypten die letzten Zeitzeugen ihrer Art und somit eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, die jedes Jahr von Millionen von Touristen aus aller Welt besucht werden. Nicht umsonst ist Ägypten das Wunschziel Nummer 1 der Urlauber. Früher dienten die überdimensionalen Bauwerke als Grabstätten von Pharaonen, kleinere Pyramiden könnten aber auch durch Rituale und aus anderen Gründen entstanden sein, so die Forschung. Denn vor allem die kleineren Pyramiden enthielten keine Mumien – hier blieb eine Suche von Experten erfolglos. Ende der 70er Jahre wurden die Cheops- und die Mykerinos-Pyramide sowie die Chephren-Pyramide von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet und stehen somit unter ganz besonderem Schutz, damit sie auch den nächsten Generationen noch möglichst lange erhalten bleiben.



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