Rotes Meer im Ägypten-Lexikon

Wer Mee(h)r will, der muss nach Ägypten. Denn dort mangelt es mit Sicherheit nicht an Wasser. Neben dem Mittelmeer können Sie auch im Roten Meer zur Genüge planschen. Das Rote Meer zwängt sich als Meerenge zwischen den Nordosten von Afrika und die Arabische Halbinsel. Weil es an der tiefsten Stelle bis zu 2600 Meter nach unten geht, ist das rote Meer vor allem bei Tauchern sehr angesagt. Deshalb finden sich hier auch zahlreiche Tauchschulen und die Taucher geben sich quasi die Schnorchel gegenseitig in die Hand, so beliebt ist die Region. Vor allem das Wetter und die Temperaturen sind hier ein riesiger Pluspunkt. Sie ändern sich kaum – es ist nahezu das ganze Jahr gleich angenehm, was dem Tourismus am Roten Meer sichtlich gut tut und ihn Jahr für Jahr mehr anzukurbeln scheint. Durch die Meerenge „Bab al-Mandab“, was auf Deutsch soviel bedeutet wie „Tränentor“, ist das Rote Meer mit einem weiteren Meer verbunden, nämlich mit dem Indischen Ozean. Und durch den Suezkanal besteht zudem eine Verbindung zum Mittelmeer. Das Wasser des roten Meeres ist sehr klar – das ist ein weiterer Grund für die große Beliebtheit bei den Tauchern und Badegästen. Grund für das saubere Wasser ist nicht etwa, weil es auf irgendeine Weise gereinigt wird. Vielmehr ist im roten Meer wenig Plankton vorhanden, da das Salzgehalt des Wassers sehr hoch und die Nährstoffe im Wasser sehr niedrig sind. Dadurch können sich Verschmutzungen quasi selbst reinigen und es bleibt alles sauber. Und das auf ganz natürliche Art und Weise.


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